1. Damen – 2014/15

Mannschaftvorstellung /-beschreibung:
Ein Hallo an Alle. Nun wollen wir uns mal vorstellen. Wir sind die 1. Damen der HSG und spielen in der Landesliga, damit sind wir die höchstspielende Mannschaft im Verein. Unsere Trainer bieten uns 2x in der Woche ein facettenreiches Training bei dem jede Spielerin der Damenmannschaften (wir trainieren mit der 2. Damen und der A-Jugend) auf Ihre Kosten kommt.

Bei uns steht der Spaß am Handball im Vordergrund, dennoch wollen wir leistungsorientierten Handball spielen. Falls Dein Interesse geweckt ist, kommt vorbei und schau Dir unsere Mannschaft an.
Als Handballerin darf man aber auch nicht die „3. Halbzeit“ vernachlässigen und wir können stolz behaupten das wir da Meisterniveau haben 😉

Ansprechpartner:
Chef-Trainer
Steffen Mundt
Tel.: 0170 5427916
Email: steffen.mundt@gmail.com

Athletik-/Co-Trainer
Stefan Honscha
Tel.: 0174 9461507
Email: derhonsch@aol.com

Trainingszeiten und Ort
Dienstags von 20:00 bis 21:30 Uhr Sporthalle Bassum
Donnerstags von 20:30 bis 22:00 Uhr Sporthalle Twistringen

Steffen Mundt verabschiedet sich mit Platz 3

Durch den 29:33 Erfolg in Rotenburg hat die 1. Damen Ihren 3. Platz in der Landesliga gesichert. Damit haben sie Ihrem Trainer Steffen Mundt zum Abschied auch sportlich ein tolles Abschiedsgeschenk gemacht.

In der ersten Halbzeit lief es allerdings nicht rund. Die HSG fand nur schwer ins Spiel und wirkte zeitweise gar nicht präsent. In der Abwehr fehlte die Aggressivität und im Angriff das Durchsetzungsvermögen. Immerhin gelang es mit einer 14:15 Führung in die Halbzeitpause zu gehen. Dort „dürfte“ Trainer Steffen Mundt dann ein letztes mal eine seiner bekannten „Wutreden“ halten. Vielleicht wollte die Mannschaft Ihrem Coach damit ja auch eine kleine „Freude“ machen und ihn im letzten Spiel nochmal „alles geben“ lassen ;o)

Wirkung zeigte die Ansprache jedenfalls. Die HSG übernahm gleich zu Beginn der 2. Halbzeit das Zepter und zeigte nun eine deutliche Leistungssteigerung. So kam bis Mitte der zweiten Halbzeit dann eine komfortable 8 Tore Führung raus. Nun dachten sich wohl auch die bis dahin eh schon unsicher wirkenden Schiedsrichter, dass sie dem Trainer nochmal ein kleines Abschiedsgeschenk machen wollten und pfiffen einige Fehlentscheidungen. Das führte dazu, dass Rotenburg wieder zurück kam und Trainer Steffen Mundt mehrfach von der Bank aus lautstark den Schiedsrichter die Regeln erklärte. Diese ermahnten ihn dann ruhiger zu werden. Mundt entschied sich dann aber dafür, das Spiel bis zum Ende auf der Bank zu verbringen und wurde wieder ruhiger. Am Ende Stand es 29:33 für die HSG und Steffen Mundt konnte sich mit der Mannschaft über Platz 3. freuen.

Damit geht Steffen Mundt als „erfolgreichster“ Trainer der bisherigen HSG in den Ruhestand. Zwar konnte er keinen Titel vorweisen, aber auf Platz 3. der Landesliga abzuschneiden hat vor ihm noch kein anderer HSG-Trainer geschafft ;o)

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Wir wünschen Steffen alles Gute im „Ruhestand“ und sagen „Danke“ für sein grosses Engagement als Trainer in der HSG.

1. Damen klettert auf Platz 3!

Mit dem Ziel Platz 4 der Liga zu verteidigen gingen die Damen der HSG ins Spiel gegen die direkten Konkurrenten aus Bremerhaven, die aktuell punktgleich auf dem 5. Platz standen. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften in einem sehr körperbetonten Spiel 22:22. Damals wurden die HSG Damen von der Physis des Aufsteigers noch ein wenig überrascht und fanden so nur schwer ins Spiel. Für das Rückspiel war man nun aber gewarnt.

Um die Mädels entsprechend vorzubereiten lies sich CO-Trainer Stefan Honscha für das letzte Training vor dem Spiel etwas besonderes einfallen. Durch die guten Kontakte zu den Ritterhude Badgers besorgte er ein paar Footballausrüstungen und brachte diese mit zum Training. Am Donnerstag vor dem Spiel stand also „Tackletraining“ für die Mädels an.

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Nachdem die Mädels es geschafft hatten die Ausrüstung verletzungsfrei anzulegen wurden die Grundlagen eines richtigen Tackles erläutert und dann Schritt für Schritt geübt. Zum Schluss stand dann der Tackle gegen den CO-Trainer an. Hier zeigte sich, dass die ein oder andere Spielerin zu Beginn noch etwas „schüchtern“ war. Doch nach und nach wurde immer härter „getacklet“.

 

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Das sich das Training ausbezahlt machte, zeigte dann die erste Halbzeit deutlich. Die HSG hielt körperlich voll dagegen und beraubte Bremerhaven damit ihrer stärksten Waffe. Ohne die physische Überlegenheit, fehlte den Bremerhavenerin das spielerische Mittel um gegen das Tempo der HSG mitzuhalten. So setzte sich die HSG zur Halbzeit mit 17:8 ab.

Nach der Halbzeit lies dann allerdings die Physis bei der HSG etwas nach und Bremerhaven kam dadurch besser ins Spiel. Es gelang der HSG aber den Vorsprung bei mindestens 5 Toren zu halten. So Stand am Ende ein 28:23 an der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, dass auch höher hätte ausgehen können, aber ausreichte, das Ziel, Platz 4 zu verteidigen, zu erreichen.

Doch damit nicht genug. Die Konkurrenten aus Arsten (3.) und Morsum (6.) liesen überraschend auch Punkte liegen und verloren ihre Spiele. Da der Punktunterschied zwischen Platz 3 und 6 lediglich 2 Punkte betrug, rutsche die HSG mit dem Sieg gegen Bremerhaven sogar auf Platz 3 der Tabelle. Dort bleibt sie auch über die Osterpause, da Arsten auch das nächste Spiel verlor.

Jetzt haben es die Mädels selber in der Hand, ihrem scheidenden Trainer Steffen Mundt zum Abschied vielleicht sogar Platz 3 zu schenken. Bei noch 3 verbleibenden Spielen eine durchaus machbare Aufgabe. Dabei wird das Auswärtsspiel in Drochtersen sicher der härteste Brocken.

3. Platz für Jana „the wall“ Helms

Am gestrigen Freitag wurde die „Sportler des Jahres“-Wahl im Kreis Diepholz durchgeführt. Auch die HSG war dort vertreten. Jana Helms, Spielerin unserer 1. Damen, war als Sportlerin des Jahres nominiert. Am Ende konnte sie sich über den großartigen 3.Platz freuen und setzte sich gegen eine Vielzahl anderer erfolgreicher Sportlerinnen durch. Lediglich Sandra Ehlers (Platz 1) vom SC Weyhe, norddeutsche Meisterin im Triathlon und Manja Pleuß (Platz 2) vom RSV Bruchhausen-Vilsen, Weltmeisterin im Cyclocross und deutsche Mannschaftsmeisterin, langen vor Ihr.

Bildquelle: Mediengruppe Kreiszeitung/Jantje Ehlers

 

Durch Ihren Trainingsfleiss und die Leistungen die sie in den letzten Jahren gezeigt hat, hat sie sich diese Auszeichnung auch redlich verdient. Dazu kommt die Tatsache, dass sie auch noch eine wichtige Rolle beim Bezirkliga-Fussballteam des SV Heiligenfelde spielt. Das bedeutet unterm Strich 4 Trainingseinheiten und 2 Spiele pro Woche. Keine einfache Belastung, die Jana aber bisher gut weggesteckt hat.

Die HSG gratuliert Jana zu diesem tollen Erfolg und hofft, dass sie auch in Zukunft noch lange für die HSG auf Torejagd geht und als „the wall“ andere Angreiferinnen zur Verzweiflung bringt.

1. Damen erkämpfen 2 wichtige Punkte

Vor dem Spiel gegen Bremervörde stand die 1. Damen auf Platz 4 der Tabelle. Allerdings hatten die anderen Mannschaften weiter aufgeholt und mittlerweile war es nur noch 1Punkt Vorsprung bis Platz 7. Eine Niederlage hätte also zur Folge haben können, dass man in der Tabelle weiter runter fallen könnte. Mit Bremervörde trat man gegen eine Mannschaft an, die im Moment zwar im unteren Tabellendrittel steht, in den letzten Jahren aber immer zu den Topteams der Landesliga gehört hat. Der knappe 21:23 Sieg der HSG in Bremervörde lies zudem darauf schließen, das es auch diesmal keine leichte Aufgabe werden würde. Hatte die HSG doch zudem auch am vergangenen Wochenende die erste Heimpleite hinnehmen müssen.

Die HSG zeigte dann aber gleich zu Beginn, dass sie die Punkte unbedingt einfahren wollte. In der Abwehr konnten immer wieder Bälle abgefangen werden und durch schnelle Konter erfolgreich abgeschlossen werden. Zudem hielt Kristina Strauss einige wichtige Bälle. So konnte sich die HSG Mitte der ersten Halbzeit auf 9:3 absetzen. Mit dieser Leistung war dann auch Trainer Steffen Mundt äussert zufrieden. Was dann allerdings passierte, sorgte beim Trainer für Ratlosigkeit. Ein verletzungsbedingter Wechsel (Jana Helms zog sich eine Verletzung am Finger der Wurfhand zu) brachte die HSG-Damen völlig aus dem Konzept und sorgte dafür, dass 8 Minuten kein einziger Treffer mehr gelang. Das nutzen die Bremervörderinnen dankend aus und glichen in der 25.Min. zum 10:10 aus. Bis zur Halbzeit gelang es der HSG dann nochmal in Führung zu gehen: 13:12

In der Halbzeit wurde dann vom Trainer an den Kampfgeist appelliert und gefordert, das Tempo immer wieder zu wechseln um Kräfte zu schonen. Denn auf der Bank sassen nur 2 bedingt einsatzbereite Spielerinnen.

Entsprechend kämpferisch gestaltete sich dann die zweite Halbzeit. In dieser gelang es keiner Mannschaft sich deutlich abzusetzen. Die HSG blieb bis zum 19:18 dennoch immer in Führung. Musste dann dem kräftezerrenden Spiel aber ein wenig Tribut zollen und kassierte 2 Treffer in Folge und geriet so knapp 2 Min. vor Schluss erstmals in Rückstand (19:20). In der folgenden Auszeit puschte Nadine Berger die Mannschaft dann auf und forderte dass alle sich nochmal richtig reinhängen sollen. Mit dieser Einstellung gelang es in der Abwehr keinen Treffer mehr zuzulassen. Im Gegenzug konnte Maria Lehmkuhl durch einen verwandelten 7-Meter den Ausgleich herstellen. 20 Sekunden vor Schluss fing Christina Lehmkuhl dann erneut einen Ball ab und versenkte den Tempogegenstoss im gegnerischen Tor zum 21:20. Den letzten Wurfversuch der Bremerförderinnen 8 Sek. vor Schluss fing Kristina Strauss im Tor ab. So sicherte sich die HSG mit einen 21:20 Sieg weiterhin Platz 4 in der Landesliga.

Am Wochenende kommt es dann in eigener Halle zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Oyten.

HSG Phoenix: Strauß, Landwehr – Hanke (1), Hedtke, Klopsch, Helms (2), C. Lehmkuhl (5), M. Lehmkuhl (1/1), Kunze (2), Berger (10/1).

1. Damen behält Zuhause ihre „weisse Weste“

Nachdem der Motor der HSG im ersten Spiel nach der Winterpause noch ins Stocken geraten war, lief er im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Rotenburg wieder rund. Auch in diesem Spiel halfen Steffi Gerding und Malina Wellmann aus der zweiten Damen aus und zeigten während sie auf dem Feld standen eine tolle Leistung. Damit fügten sie sich in eine Mannschaft ein, die von Beginn an das Spiel kontrollierte und schnell in Ihren Rhythmus fand.
In der Abwehr war die nötige Aggressivität vorhanden und führte zu vielen Ballgewinnen, die durch Tempogegenstösse in schnelle Tore umgewandelt wurden. Über 4:1 und 9:2 geriet die HSG in eine komfortable Führung. Vorne wurden durch Nadine Berger immer wieder verschiedene Spielzüge eingeleitet und von allen Positionen Tore erzielt. Dadurch war es der Abwehr der Rotenburgerinnen nicht möglich die Angriffe der HSG wirkungsvoll zu unterbinden. Zur Halbzeit stand es 20:10 für die HSG.

Kurz und knapp viel dann auch die Ansprache der Trainer in der Kabine aus…weiter so und nach Möglichkeit mehr eigene Tore und weniger Gegentore als in Halbzeit eins.

Dieses Ziel versuchten die Mädels auch umzusetzen. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sah es gut aus. Dann entschied der Trainer, Nadine Berger aus dem Spiel zu nehmen. Die fehlt im nächsten Spiel gegen Findorff und somit sollten die anderen Spielerinnen mehr Zeit bekommen sich ohne die wichtige Spielgestalterin einzuspielen. Grade in der Abwehr gelang dies bis zur 15Min. nicht so gut und die Rotenburgerinnen erzielten in dieser Zeit gleich 4 Treffer in Folge. Da der Angriff aber weiter erfolgreich war und Lena Hedtke (7) und Jacky Hanke (4) am Kreis sowie Jana Klopsch (8) auf Aussen einen klasse Tag hatten, blieb die Führung der HSG nie gefährdet. In den letzten 5 Minuten kam Nadine Berger nochmal ins Spiel. Ihr gelang dann auch in der 58. Minute der 40. Treffer der Partie. Die Rotenburgerinnen hatten zu diesem Zeitpunkt allerdings auch schon 22 Tore auf Ihrem Konto. Damit war das Ziel unter 20 Gegentreffer zu bleiben aufgrund der taktischen Wechsel nicht erreicht worden. Immerhin Stand es am Ende der Partie 42:24 und die HSG erzielte das erste mal in dieser Saison mehr als 40 Treffer in einer Partie und zeigte erneut eindrucksvoll….who’s house? OUR HOUSE!!!

40 Treffer wird es im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den Tabellenzweiten aus Findorff sicher nicht geben. Die Findorfferinnen spielen in dieser Saison ihre beste Saison. Die  neuen Spielerinnen und Trainer, die sich vor der Saison Findorff angeschlossen haben, zeigen Ihre Wirkung. Findorff gehört aktuell neben Oyten zu den spielstärksten Teams der Landesliga. Auf die HSG wartet also ein ganz anderes Spiel als gegen Rotenburg. Das Unentschieden aus dem ersten Saisonspiel bei der HSG zeigt aber auch, dass die HSG in der Lage ist mitzuhalten. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein spannendes Spiel einstellen.

HSG Phoenix: Strauß, Landwehr – Sander (1), Hedtke (7), Klopsch (8), Berger (7/3), Chr. Lehmkuhl (7), M. Lehmkuhl (2/2), Kunze (1), Helms (5), Hanke (4), Gerding (1), Wellmann