A-Jugend weibl. – 2014/15

Hallo, hier ’spricht‘ die weibliche A-Jugend…. Und zwar als Vizemeister!!!
Denn unsere erste HSG Phoenix Saison ist bereits beendet.
An dieser Stelle mal ein Dank an die Mädels, die bei uns ausgeholfen haben.

Diese Saison spielen wir in der Landesliga.
Dies wird für jede von uns eine ganz besondere Herausforderung, denn unsere Mannschaft wird es in der alten Konstellation nicht mehr geben. Einige gehen studieren, die anderen rücken in den Seniorenbereich auf und die B-Jugend füllt den Restkader der A-Jugend auf.

Wir trainieren gemeinsam mit der B-Jugend. Somit sind alle Spielerinnen auf einem gleichen Stand und kennen die Spielsysteme. Ein Aushelfen der B-Jugendlichen bei der A ist dann kein Problem.

Es wird spannend ☺

Wer Lust hat sich uns anzuschließen ist herzlich Willkommen. Zu den Trainingsorten fährt auch immer ein Vereinsbus aus Bassum (Do) oder Twistringen (Di).

Ansprechpartner
Stefan Honscha
Tel.: 0174 – 946 15 07
Email: derhonsch@aol.com

Trainingszeiten und Ort
Dienstags von 18:30 bis 20:00 Uhr in Bassum
Donnerstags von 19:00 bis 20:30 Uhr in Twistringen

weibl. A-Jugend: 34 Tore reichen leider nicht zum Sieg

Ein wahres Torfestival erlebten die Zuschauer am vergangenen Sonntag in Liebenau beim Auswärtsspiel der weil. A-Jugend. Dies war nach dem 22:18 Hinspielergebnis nicht zwingend zu erwarten. Waren es damals die Abwehrreihen, die das Spiel prägten, sollten es in dieser Begegnung die Angriffsreihen sein.

Den besseren Start erwischte wie so oft die HSG. Über 2:3 und 4:7 konnte man sich nach 10 Minuten zunächst etwas absetzen. Dann fand das Team aus Aue aber immer besser ins Spiel und zeigte im Angriff immer wieder neue Spielzüge mit denen sie Lücken in der Abwehr provozierte und so zum Torerfolg kam. Hier zeigte sich die Oberliga-Erfahrung die einige Spielerinnen aus Aue hatten. Dennoch blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, da auch die HSG im Angriff immer wieder zum Torerfolg kam. Bis zur 17 Minute stand es 11:9. Dann folgten leider innerhalb kurzer Zeit mehrere Zeitstrafen gegen die HSG, was dazu führte, dass man teilweise in doppelter Unterzahl spielen musste. Diese Phase nutzen die Liebenauer aus um sich einen kleinen Vorsprung rauszuspielen. 13:9 und 16:12 waren die Zwischenergebnisse nach 22 Minuten. Dennoch kam die HSG nochmal ran und verkürzte bis zur Halbzeit auf 20:19.

Dementsprechend motiviert ging man dann die zweite Halbzeit an. Hier erwischte man allerdings einen schlechten Start und geriet schnell mit 30:22 ins Hintertreffen. Das lag sicher auch wieder an den Zeitstrafen. Auch zu diesem Zeitpunkt musste die HSG wieder in doppelter Unterzahl spielen. Das es jetzt gegen die spielstarke Mannschaft aus Liebenau schwer werden würde war allen klar. Dennoch versuchte das Team der HSG den Anschluss zu finden. Man blieb im Angriff weiter erfolgreich. Mit tollen Ballstaffeten gelang es immer wieder Tore zu erzielen. Allerdings fand man in der Abwehr trotz verschiedener Abwehrformationen nach wie vor nicht das passende Mittel. So stand es am Ende 39:34.

Beide Mannschaften zeigten grade im Angriff ihre Spielstärke. Immer wieder gelang es Spielerinnen auf beiden Seiten in die Lücken zu stossen. Die Schiedsrichter lagen mit den 7-Meter Entscheidungen zwar richtig, doch die Bestrafungen für die Fouls wurden dann doch leider etwas einseitig vergeben. Aue erhielt insgesamt 8 7-Meter zugesprochen und die HSG erhielt im Gegenzug 6 Zeitstrafen. Umgekehrt wurden der HSG 12(!) 7-Meter zugesprochen, Aue erhielt aber lediglich 2 Zeitstrafen. Vielleicht hätte hier ein etwas ausgeglicheneres Zeitstrafenverhältnis ermöglicht doch den ein oder anderen Punkt aus Liebenau zu entführen.

Positiv zu erwähnen ist dann noch die überragende Torausbeute von Sarah Wilkens. Mit 20 Toren (11 verwandelte 7-Meter) stellte sie in dieser Saison bereits zum zweiten Mal einen neuen persönlichen Torerekord auf. Und dass beim Tabellenvierten der Landesliga. RESPEKT und GLÜCKWUNSCH zu dieser tollen Leistung!

 

Weibl. A-Jugend sammelt weiter Erfahrung in der Landesliga

Und wieder hiess es für die weibl. A-Jugend auf in Richtung Hannover. Diesmal ging es zum Team der SG Schaumburg-Nord in Bad Nenndorf. Nach knapp 1:30Std. Anfahrt kam man an der gegnerischen Halle an. Hier traf man auf eine Mannschaft, die bereits über Landesliga-Erfahrung verfügte, aktuell Platz 3 der Tabelle einnahm und nur aus einem Jahrgang bestand. In der Regel ein Hinweis darauf, dass sich die Spielerinnen schon länger kennen und eingespielt sind.

Dennoch wollten die Mädels der HSG sich auch in diesem Spiel von ihrer besten Seite zeigen und Punkte mit nach Hause nehmen. Diesen Willen setzten sie zu Beginn der Partie sehr gut um. Im Angriff gelang fast bei jedem Angriff ein Torerfolg und hinten stellte die gute Abwehr die Schaumburgerinnen vor grosse Probleme. Nach 15Min. zeigte die Anzeigetafel sogar ein 6:10 für die HSG an. Jetzt reagierte der Trainer der Schaumburgerinnen und stellte im Angriff eine neue, deutlich robustere Kreisläuferin auf. Diese setzte ihren Körper immer wieder geschickt ein und wurde so von den Rückraumspielerinnen gut in Szene gesetzt. Gelang der SG in den ersten 15 Min. kein Treffer vom Kreis, sollten es in den nächsten 15 Min. 5 werden. Gleichzeitig spielte auch die Abwehr der SG aggressiver. Dadurch kamen die Schützinnen der HSG nicht mehr so frei zum Wurf und die letzte Präzession fehlte. Schaumburg gelang so in der 27.Min. der Ausgleich zum 13:13 und bis zur Halbzeit erhöhten sie sogar auf 15:13.

Die gute Anfangsphase war dann auch dass, worauf in der Halbzeitpause hingewiesen wurde. Zudem sollte die Kreisläuferin besser übergeben werden und im Angriff sollten die Aussenspielerinnen durch Einläufe für mehr Bewegung sorgen.

Motiviert ging es dann in die zweite Hälfte. Diese verlief in den ersten 10 Min. sehr ausgeglichen. Über 17:15, 18:17 kam die HSG zum 19:19 Ausgleich. Auch im weiteren Verlauf blieb das Spiel zunächst eng. Dann unterliefen der HSG aber zunehmend mehr Fehler im Angriff und in der Abwehr taten sich immer wieder Lücken auf, die die SG eiskalt nutzte. Als in der 48Min. beim Stand von 23:20 dann auch noch die bis Dato Haupttorschützin der HSG mit der 3. Zeitstrafe vom Platz gestellt wurde, brach die HSG richtig ein. Jetzt merkte man den jungen Spielerinnen an, dass ihnen in vielen Situationen im Angriff und der Abwehr die Cleverness fehlte und sich immer mehr Fehler einschlichen. Schaumburg konnte fast jeden Angriff der HSG abfangen und durch Tempogegenstösse einfache Tore erzielen. Allein in den letzten 10Min. gelangen der SG 8 Treffer durch Tempogegenstösse. Somit Stand es am Ende 32:23.

Ein Ergebnis, dass aus Sicht des Trainers der HSG dem gesamten Spielverlauf nicht gerecht wurde. Schaumburg hat verdienst gewonnen, aber ein Sieg mit 3-4 Toren Unterschied wäre verdienter gewesen. Es zeigte sich erneut, dass es den Mädels der HSG einfach noch an genügend Erfahrung auf diesem Niveau fehlt. Insgesamt blickt man aber auf die bisherige Saison zufrieden zurück und hofft, am kommenden Samstag beim Team aus Wettbergen die ersten Punkte aus dem Raum Hannover zu holen.

Weibl. A-Jugend dreht nach der Halbzeit auf

Die weibl. A-Jugend blieb auch im 3. Heimspiel der Saison ungeschlagen. Davon konnte man vor dem Spiel nicht zwingend ausgehen. Mit dem TSV Wietzendorf empfing man eine Mannschaft, die sich im bisherigen Saisonverlauf sehr unterschiedlich präsentierte. Zuletzt aber einen deutlichen Sieg gegen den bis Dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Badenstedt erzielte.

Der Fokus sollte also zunächst auf eine solide Abwehrarbeit gelegt werden. Dies gelang auch zu Beginn ganz gut und man lag 2:0 in Führung. Dann häuften sich im Angriff aber die technischen Fehler und man ließ Wietzendorf besser ins Spiel kommen. Nach 12.Min. geriet man sogar mit 2:3 in Rückstand. Nun verlief das Spiel lange Zeit auf Augenhöhe und keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Bis zur 22.Min. stand es dann 7:7. Jetzt agierte die HSG aber in der Abwehr wieder aggressiver und konnte so mit einem 2 Tore Vorsprung in die Halbzeit gehen (10:8).

In der Halbzeit merkte man einigen Spielerinnen eine leichte Verunsicherung an. Der Trainer appellierte also nochmals an die Spielerinnen sich auf ihre Stärken zu konzentrieren, in der Abwehr aggressiv zu sein und Vorne weiter den Zug zum Tor zu suchen, auch wenn es bisher nicht so erfolgreich war.

Diese Vorgabe setzte die HSG auch sofort um. Vorne wurde immer wieder erfolgreich der Abschluss gesucht und Hinten gelang es die Angriffsbemühungen der Wietzendorferinnen größtenteils zu unterbinden. Die HSG konnte sich so in der 43.Min. erstmals mit 6 Toren absetzen. Durch die konsequente Abwehrleistung baute die HSG den Vorsprung nun kontinuierlich aus. Über 18:11 und 22:13 lies man bis zum Schluss nichts mehr anbrennen und erreichte am Ende ein deutliches 27:15.

Mit diesem Ergebnis waren die Mannschaft und die Trainer absolut zufrieden. Grade die geschlossene Mannschaftsleistung in der zweiten Hälfte war beeindruckend. Zudem konnte sich jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen. Larissa Peters gelang somit auch ihr erster Treffer in der laufenden Saison. Glückwunsch Mädels!

Zweiter Heimsieg für die weibl. A-Jugend

Im zweiten Heimspiel der Saison gelang der zweite Heimsieg. Das nennt man dann wohl so was wie Heimstärke. Das Spiel gegen die Mannschaft der JSG Meerhandball aus der Region Hannover war ein Start-Ziel-Sieg. Bis auf Celina Gieseke, die aufgrund ihrer Rückenverletzung leider immer noch nicht spielen kann, waren alle Spielerinnen an Bord, so dass man ohne Aushilfe der B-Jugend antreten konnte.

Zu Beginn des Spiels setzte man zunächst auf eine solide 6-0-Abwehr, da man nicht viel über den Gegner wusste. So gelang es trotz einiger Fehlwürfe bereits nach 10Min. mit 5:2 in Führung zu gehen. Da sich Lina Horstmann früh am Fuss verletzte, musste grad im Angriff immer wieder auf Spielerinnen zurückgegriffen werden, die kaum Erfahrung im Rückraum hatten. Das machte sich im Angriff dann in der ein oder anderen Situation bemerkbar. Dennoch war der Trainer mit der Leistung der Spielerinnen auf den ungewohnten Positionen zufrieden, denn die Führung hielt sich auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit. So ging man über 8:3 (20.Min) mit einer 11:6 Führung in die Pause.

Nach der Halbzeit stellte man dann auf eine offensivere 5-1-Abwehr um, um mehr Bälle zu erobern. Dies gelang dann auch und so konnte man die Führung schnell auf 17:6 ausbauen. Das Tempospiel konnte jetzt konsequenter genutzt werden. Davon profitierte auch Laura Pille, die insgesamt mit 7 Treffern beste Werferin des Spiels war. Das der Angriff jetzt insgesamt auch besser funktionierte zeigte sich daran, dass sich fast alle Spielerinnen in die Scorerliste eintragen konnten. Auch die Abwehr lies kaum Treffer zu. Torfrau Joelle Kayser-Gärtner hielt während des gesamten Spieles sogar 4 von 5 Siebenmetern. Bis zur 45Min. erzielte Meerhandball nur noch 3 weitere Treffer und es Stand 23:9.

Nun merkte man der HSG an, dass die Konzentration etwas nachliess. Vorne häuften sich die technischen Fehler und in der Abwehr wurde man etwas nachlässig. Dennoch Stand am Ende ein nie gefährdeter 26:15 Sieg zu Buche und die HSG ist zu Hause weiterhin ungeschlagen.

Wir wollen an dieser Stelle aber auch unserem Gegner ein großes Kompliment machen. Die Mannschaft besteht aktuell aus nur 4 Jugendlichen die A-Jugend spielen müssten und wurde mit Spielerinnen aufgefüllt, die direkt von der C in die A-Jugend hochgekommen sind. Die Mannschaft hat aber trotz der deutlichen Ergebnisse der bisherigen Spiele auch heute bis zum Ende gekämpft.

Mit einem Punktestand von 6:6 befindet sich die HSG damit aktuell auf dem 6. Platz der Landesliga Ost und somit voll im geplanten Soll.

weibl. A-Jugend unterliegt im Derby

Nach einer etwas längeren Spielpause ging es für die Mädels zum ersten Derby nach Bruchhausen-Vilsen. Dort traf man auf eine Mannschaft die man bereits zwei Mal beobachtet hatte und sich dementsprechend gut vorbereiten konnte. Man wusste aber auch, dass es keine leichte Aufgabe werden wird, da Vilsen über einen großen und erfahrenen Kader verfügt.

Da unsere Torhüterin erst kurz vor dem Anpfiff zum Team stossen konnte, verlief die Aufwärmphase schon etwas anders als gewohnt. Taktisch ging es in erster Linie darum, die spielstarke linke Angriffsseite von Vilsen in den Griff zu bekommen. Dies gelang der Mannschaft in den ersten 20 Minuten auch sehr gut. So kam Vilsen in der ersten Halbzeit auf nur 3 Tore über diese Seite. Leider gelang uns im Angriff selber auch nicht sehr viel. Die Mannschaft wirkte nervös und kam mit der Abwehr der Vilsenerinnen nicht gut zurecht. Aufgrund dessen konnte sich auch keine Mannschaft absetzen und so Stand es nach 10 Min. lediglich 3:3. Dies änderte sich auch bis zur 20 Min. nicht wirklich. Ein Grund dafür war auf unserer Seite auch unsere Torhüterin, die immer wieder mit tollen Paraden dafür sorgte, dass Vilsen nicht davon ziehen konnte.

Ab der 20 Min. änderte Vilsen dann das Angriffsspiel und setzte jetzt ihre Kreisspielerinnen mehr ein. Immer wieder setzten sie zwei Spielerinnen am Kreis ein. Damit kam unsere Abwehr  nicht so gut zurecht und Vilsen konnte bis zur Halbzeit einen 4 Tore Vorsprung zum 11:7 herausspielen.

In der Halbzeit wirkte die Mannschaft dann moralisch auch schon angeschlagen. Die Körpersprache in der Kabine wirkte schon nicht mehr überzeugend. Dabei gab es aus Sicht des Trainers keinen Grund dafür. Die Abwehr stand im Grossen und Ganzen gut. Lediglich im Angriff sollten die Spielerinnen mehr Bewegung reinbringen und gezielter Werfen.

Doch die Körpersprache in der Kabine sollte auch auf dem Feld Bestand haben. Die Mädels kamen fast gar nicht mehr ins Spiel und verloren grade im Angriff komplett den Rhythmus. Immer wieder gab es Ballverluste. Zudem kamen dann noch ein paar strittige Schiedsrichter Entscheidungen. All das sorgte dafür, dass Vilsen die Oberhand erlangte und dem Spiel jetzt den Stempel aufdrückte. So zog Vilsen über 15:10 und 18:12 bereits nach 45 Min. auf 20:12 davon.

Damit war das Spiel für uns bereits gelaufen und die Fehlerquote im Angriff stieg weiter an. Vilsen konnte sein Konterspiel weiter ausnutzen und kam über Tempogegenstösse (10 in den letzten 10Min.) zum 30:16 Endstand.

Leider hat man im Sport Tage, an denen nicht viel zusammenläuft. Heute war für uns so ein Tag. Dennoch haben die ersten 20 Min. gezeigt, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist, taktische Vorgaben umzusetzen und sich auch in diesem Bereich bereits weiterentwickelt hat.